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Wissenswertes


Wissenswertes, Tipps und Tricks für den Blumenfreund und Info zu den Berufsbildern in der Gärtner und Floristenbranche


Die wichtigsten Blumen-Termine im Jahr 2010

Tipps und Tricks zum Thema Haltbarkeit

Blumenpflege leicht gemacht

Berufsbild des Floristen

Berufsbild der Landschaftsgärtner

Berufsbild des Friedhofs- und Ziergärtners

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Die wichtigsten Blumen-Termine



Valentinstag
ist am Sonntag, den 14. Februar 2010

Internationaler Frauentag ist am Montag, den 08. März 2010

Frühlingsbeginn
ist am Sonntag, den 21. März 2010

Ostersonntag
ist am 4. April 2010

Muttertag
ist am 9. Mai 2010

Vatertag ist am 13. Juni 2010

Halloween ist am 31. Oktober 2010

Allerheiligen ist am 1. November 2010

Allerseelen ist am 2. Novemebr 2010

Weihnachten ... 24. Dezember 2010

 




Tipps und Tricks zur Haltbarkeit von Schnittblumen

Haltbarkeit von milchsaftführenden Schnittblumen (Euphorbien, Asclepias)
Die frisch angeschnittenen Stiele müssen mit dem Feuerzeug ca. 1 cm am Ende bis zum Braun werden der Stiele angebrannt werden – verhindert das Auslaufen des Milchsaftes.

Sonnenblumen blühen länger,....
wenn die Stielenden 10 cm in kochendes Wasser etwa 30 Sekunden getaucht werden.

Märzenbecher halten länger...
wenn nach Anschnitt der Stiele der austretende Schleim ausgewässert wird – 10 Minuten einwässern, dann kompletter Wasserwechsel.

Gerbera halten länger...
wenn die Stielenden maximal 5 cm im Wasser stehen.

Verlängerung der Haltbarkeit von Schnittblumen (Rosen, Nelken, Tulpen usw.)
Die Stiele der Schnittblumen dürfen erst unmittelbar vor dem Einwässern der Blumen, schräg angeschnitten werden. In das handwarme Wasser unbedingt ein Frischhaltemittel beigeben. Die Blätter der Stiele soweit entfernen, damit diese nicht im Wasser sind. Fehlendes Wasser ergänzen. Gänzlicher Wasserwechsel ist bei den heutzutage angebotenen Frischhaltemitteln nicht mehr notwendig. Zugluft und Temperatursturz vermeiden. Bei Transport keinesfalls lange im Auto lassen – Hitzeschlag (Heckablage – Sonne heizt die Blumen enorm auf). Frostgefahr: Achten Sie auf gute Verpackung beim Kauf der Schnittblumen.

 
   
 


Blumenpflege leicht gemacht

Die beste Zeit zum Umtopfen und setzen von Setzlingen ist...

im Frühjahr, wenn die Wachstumsperiode beginnt (meist im März!)

Die beste Erde für Grünpflanzen ist...
heutzutage werden Universalerden angeboten, die das gesamte Sortiment abdecken. Ausnahme: Wasserpflanzen, Kakteen, Orchideen und Moorbeetpflanzen.

Die Sonne und die Blume....
meist sind die Standorte in den Wohnungen für die Blumen und Pflanzen zu dunkel. Gönnen Sie ihren Pflanzen den besten Platz am Fenster – Achtung: Sonnenbrand im Sommer – bitte fragen Sie ihren Gärtner und Floristen (FAQs) über die speziellen Lichtansprüche Ihrer Pflanze.

Welcher Dünger für welche Pflanze....
Es sind im Handel 2 Arten von Dünger erhältlich: Einerseits Flüssigdünger die ca. einmal in der Woche mit dem Gießwasser vermengt ausgebracht werden. Anderseits gibt es Granulate (Düngerkörner), die auf die Erde gestreut (oder bei Umpflanzung in die Erde gemengt) werden. Diese Granulate haben meist einen Düngervorrat von ca. 3 – 6 Monaten. Bitte beachten Sie die Herstellerangaben auf den Packungsbeilagen.

Das Blumenwasser zum Gießen sollte....
Zimmertemperatur haben und ideal ist es, wenn das Wasser ein paar Tage in der Gießkanne abgestanden hat. Nutzen Sie jeden Tropfen Regenwasser zum Blumen gießen.
 

   
   






Berufsbild des Floristen

BlumenbinderInnen und -händlerInnen (FloristInnen) stellen aus Schnittblumen, Topfpflanzen, Trocken- und Kunstblumen verschiedene Blumengestecke (z.B. Weihnachts-, Muttertags- und Ostergestecke, Hochzeitssträuße, Kränze und Grabgestecke, Adventkränze usw.) her und verkaufen diese an die Kunden. Weiters führen sie Dekorationsarbeiten in Ballsälen, Empfangshallen usw. durch. Sie beraten die Kunden über die Dekorationsmöglichkeiten und stellen fallweise die Blumenarrangements auch selbst zu.
Bei der Herstellung eines Gesteckes schneiden die BlumenbinderInnen und -händlerInnen (FloristInnen) zunächst die Steckmasse (schwammartiges Kunststoffmaterial) auf die erforderliche Größe zu. Falls sie frische Blumen verwenden, befeuchten sie die Steckmasse und pressen sie auf ein Steckgitter. Sodann stecken sie die Blumen sowie sonstige Pflanzenteile (Blätter, Zweige, Fruchtkapseln usw.) einzeln in die Steckmasse. Abschließend bedecken sie die noch sichtbare Steckmasse mit Blättern, Moos usw.

Bei der Herstellung eines Kranzes verwenden die BlumenbinderInnen und -händlerInnen (FloristInnen) als Unterlage einen Reifen aus Draht oder Weingerten, auf dem sie büschelweise Tannengrün, Laubwerk, Föhrenzapfen usw. anbringen. Für trockenes Material wie z.B. Strohblumen oder Moos verwenden sie als Unterlage auch Stroh oder Kunststoff (Styropor). Die Stiele der für den Kranz vorgesehenen Frischblumen schneiden sie mit einem Messer schräg an, um ein frühes Verwelken zu verhindern. Dann durchstechen sie den Blütenkopf mit dünnem Draht, wickeln diesen zur Festigung um den Stiel der Blume, stecken ihn durch das gebundene Tannengrün und befestigen ihn am Reifen des Kranzes.

Ein weiterer Aufgabenbereich der BlumenbinderInnen und -händlerInnen (FloristInnen) ist die Pflege und der Verkauf von Topfpflanzen, die heute sowohl als Erdkulturen (die Pflanzen sind in Erde gepflanzt) als auch als sogenannte Hydrokulturen angeboten werden, bei denen sich die Wurzeln der Pflanzen in Gefäßen mit feuchtigkeitsspeichernden Lecca-Steinen befinden. Sie versorgen die Topfpflanzen und Schnittblumen regelmäßig mit Wasser, sortieren vertrocknete Pflanzenteile aus und stellen die von Großhändlern oder Gärtnereien übernommenen Schnittblumen zu Sträußen zusammen. Sie gestalten damit die Auslage des Geschäftes und gruppieren sie im Laufe des Tages um, falls die Blumen direkt aus dem Schaufenster verkauft werden. Sie beraten die Kunden über Art, Haltbarkeit und Pflege der Topfpflanzen und Schnittblumen. Auf Wunsch der Kunden stellen sie die Pflanzen auch selbst zu.

Lehrzeit: 3 Jahre
Quelle: Bundesinnung der Gärtner und Floristen

Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf des Floristen (download pdf 28kb)

 
   
 

Berufsbild Landschaftsgärtner

Die Aufgaben von LandschaftsgärtnerInnen sind sowohl planerischer als auch gestalterischer Natur. Sie gestalten und legen öffentliche und private Grünflächen an und übernehmen die Pflege (z.B. Parks, Ziergärten, Spiel- und Sportplätze). Zu ihre Aufgaben gehören weiters das Begrünen von Straßenzügen und Autobahnen, das Sichern und Begrünen von Böschungen und Hängen sowie Arbeiten im Rahmen des Naturschutzes (z.B. Rekultivieren von Schutthalden als Produkt des Bergbaues). Die Pflegetätigkeiten für Grünflächen sind umfangreich und reichen vom Mähen des Grases, dem Lockern und Düngen des Bodens bis zum Schneiden der Hecken und Bäume.

Um eine neue Grünfläche anzulegen, vermessen die LandschaftsgärtnerInnen das zu bearbeitende Gelände, führen die für die Gestaltung der Grünfläche nötigen Erdbewegungsarbeiten durch (Auf- oder Abtragen von Erde, Lockern oder Verdichten des Bodens) und tragen zur Verbesserung der Bodenqualität eine Humusschicht mit dem Kipper oder Lader auf. Sie verlegen Wege aus Stein- oder Betonplatten und errichten Mauern und Treppen zur Gestaltung der Gartenanlage. Nachdem sie den Boden mit Bodenfräsen gelockert haben, planieren sie die zu bepflanzenden Flächen und setzen Gras entweder mit frischem Samen oder mit Fertigrasen. Zusätzlich pflanzen Sie Bäume, Sträucher und Blumen.
Zur Pflege der Grünfläche oder der Gartenanlage lockern, düngen und bewässern Sie den Boden, entfernen Unkraut und bekämpfen Schädlinge, wobei sie chemische oder biologische Mittel einsetzen. Weitere Pflegemaßnahmen sind das Mähen des Grases sowie das Schneiden der Bäume und Sträucher.

Die zunehmende Bedeutung öffentlicher Grünflächen für Erholungszwecke hat die Tätigkeit der LandschaftsgärtnerInnen stark verändert. Besonders die Neupflanzung und Pflege von Bäumen hat infolge der Luftverschmutzung einen immer größeren Stellenwert gewonnen. Die Auspflanzung von Bäumen ist daher eine wichtige Aufgabe der LandschaftsgärtnerInnen.
Vor der eigentlichen Bepflanzungsarbeit besprechen die LandschaftsgärtnerInnen mit den MitarbeiterInnen der Arbeitspartie die vom Gartengestalter im Planungsbüro ausgearbeiteten Bepflanzungspläne und legen die Aufteilung der zur Bepflanzung nötigen Tätigkeiten in der Arbeitsgruppe fest. Die LandschaftsgärtnerInnen entfernen an dem für die Einpflanzung vorgesehenen jungen Baum beschädigte Zweigspitzen und kontrollieren seine Wurzeln. Mit Schaufel und Spaten heben sie eine der Wurzelgröße angemessene kreisförmige Pflanzgrube aus. Am Grund der Pflanzgrube lockern sie den Boden mit einer Grabgabel, um den Baumwurzeln das Eindringen ins Erdreich zu erleichtern. Da die Bäume während der ersten Wachstumsjahre gestützt werden müssen, setzen sie einen Pfahl in die Pflanzgrube. Die Erde um den Stützpfahl treten sie fest, dann füllen sie die Grube zum Teil mit Kompost und einem Teil der ausgehobenen Muttererde (oberste, humusreiche Schicht). Beim Einsetzen des Baumes arbeiten die LandschaftsgärtnerInnen meist mit MitarbeiterInnen zusammen, die den Baum während des Setzens in der Pflanzgrube halten. Meist ist am Stamm des Baumes an den Erdresten noch erkennbar, wie tief er in der Baumschule gepflanzt war. In gleicher Höhe füllen die LandschaftsgärtnerInnen nun die Pflanzgrube mit Erdreich. Hierauf treten sie den Boden fest und bewässern den Baum, wobei sie rund um die Pflanzgrube einen kleinen Erdwall aufbauen, um ein Abfließen des Wassers zu verhindern.
Daneben sind Wiederherstellungsarbeiten an kranken und umweltgeschädigten Bäumen ("Baumchirurgie") eine wichtige Aufgabe der LandschaftsgärtnerInnen.
Im Landschaftsbau bepflanzen und pflegen sie Böschungen und Hänge und rekultivieren Flächen, die z.B. durch Baumaßnahmen und Bergbautätigkeiten zerstört wurden.

Lehrzeit: 3 Jahre
Quelle: Bundesinnung der Gärtner und Floristen

Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf des Landschaftsgärtners (download pdf 28kb)

 
   
 




Berufsbild des Friedhofs- und Ziergärtners

Friedhofs- und ZiergärtnerInnen gestalten die Park- und Grünflächen und die Grabstätten in Friedhöfen; sie bepflanzen und pflegen die Friedhofsflächen und ziehen zu diesem Zweck Zierpflanzen in einer Gärtnerei. Die wichtigsten Erzeugnisse der Friedhofs- und ZiergärtnerInnen sind Zierpflanzen für die Grabgestaltung sowie Schnittblumen und Topfpflanzen für den Ladenverkauf. Zu den wichtigsten Dienstleistungen zählen die Neuanlage von Gräbern und die Grabgestaltung.

Bei der Anlage und Gestaltung der Grabstätten bepflanzen die Friedhofs- und ZiergärtnerInnen je nach Kundenwunsch die Grabfläche mit Rasen, bodenbedeckenden Pflanzen, Hecken oder Blumen wie Chrysanthemen und Begonien. Sie düngen und gießen die Grabpflanzen und beseitigen das Unkraut durch Ausjäten oder durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die benötigten Zierpflanzen ziehen sie in Glashäusern oder auf Freilandflächen. Im Glashaus gezogene Pflanzen bereiten sie durch Umsetzen in Mistbeete auf die Verwendung im Freien vor.

Zur Anlage eines Grabes stellen die Friedhofs- und ZiergärtnerInnen gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen die den Kundenwünschen entsprechenden Materialien und Pflanzen zusammen und transportieren sie zur Grabstätte. Dort entfernen sie die meist bereits vorhandene provisorische Bepflanzung und tragen mit Schaufel und Spaten Pflanzenerde und Düngemittel auf die Grabstätte auf. Mit Rechen, Spaten und Grabgabel bringen sie das Erdreich auf das gewünschte Niveau und gleichen Höhenunterschiede aus. Nach der Bodenvorbereitung legen die Friedhofs- und ZiergärtnerInnen die Grabbepflanzung an. Für die Rasenfläche verwenden sie in der Regel einen Fertigrasen, der mit dem Rasenmesser auf die benötigten Maße zugeschnitten wird. Sie legen die Rasenstücke auf das Erdreich, festigen die Rasenkanten mit einem Holzhammer und bewässern die Rasenfläche. Anschließend füllen sie die für die Zierpflanzen vorgesehenen Flächen mit Komposterde auf, sodass eine leichte Bodenerhebung entsteht. In das so entstandene Beet setzen sie die vom Kunden gewünschten Zierpflanzen. Ist die Bepflanzung fertig, gießen sie diese ein und säubern die Grabstätte.

Weiters übernehmen Friedhofs- und ZiergärtnerInnen die Pflege der allgemeinen Friedhofsbegrünung und führen Baumschnitte durch. Sie fertigen auch Dekorationen für Trauerfeiern (Grabschmuck) an und helfen beim Verkauf im häufig an Friedhofs- und Ziergärtnereien angeschlossenen Verkaufsladen mit. Fallweise führen sie Reparaturarbeiten an den verwendeten Maschinen und Geräten durch.

Lehrzeit: 3 Jahre
Quelle: Bundesinnung der Gärtner und Floristen


Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf des Landschaftsgärtners (download pdf 28kb)

 
   
 
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